ARCUS bewegt: Voll-, Teilnarkose oder vielleicht beides?
Shownotes
In dieser Episode von ARCUS bewegt setzen wir uns intensiv mit einem zentralen Thema auseinander, das viele Patienten betrifft: die Wahl der richtigen Narkoseform. Gemeinsam mit Dr. Frank Eichler, einem erfahrenen Facharzt für Anästhesiologie, bieten wir einen umfassenden Einblick in die unterschiedlichen Narkosearten und deren Anwendung im Rahmen von Gelenkersatz und sporttraumatologischen Eingriffen. Wir beleuchten die Unterschiede zwischen Voll- und Teilnarkose und klären die essenziellen Fragen zur Sicherheit und zu den Abläufen während einer Narkose.
Zu Beginn der Episode werden die beiden Haupttypen der Anästhesie vorgestellt: die Vollnarkose, bei der Patienten in einen tiefen Schlaf versetzt werden, und die Teilnarkose, auch bekannt als Regionalanästhesie, bei der spezifische Körperregionen betäubt werden, während die Patienten wach bleiben können. Dr. Eichler erklärt, dass die Entscheidung für eine dieser Narkoseformen in einem Narkose-Vorgespräch getroffen wird, in dem alle individuellen Faktoren und Wünsche der Patienten berücksichtigt werden.
Wir gehen dann detailliert darauf ein, was während der Narkose passiert und welche Schritte zur Vorbereitung notwendig sind. Von der ersten Konsultation über die Vorbereitung am Operationstag bis hin zur eigentlichen Narkose und dem Aufwachraum erläutert Dr. Eichler, was Patienten erwarten können. Die Sicherheit der modernen Narkoseverfahren wird ebenfalls thematisiert, wobei betont wird, dass Anästhesie heute ungefähr so riskant ist wie alltägliche Aktivitäten wie Autofahren oder Flugreisen.
Ein zentraler Punkt der Diskussion ist die Möglichkeit, verschiedene Narkosearten zu kombinieren, um sowohl die Sicherheit der Patienten zu maximieren als auch postoperative Schmerzen zu minimieren. Dr. Eichler hebt hervor, dass in den meisten Fällen eine Kombination aus Vollnarkose und regionaler Anästhesie eingesetzt wird, um den Patienten eine angenehmere und sicherere Erfahrung zu bieten.
Abschließend gibt Dr. Eichler wertvolle Tipps für Patienten: Er ermutigt dazu, offen über Bedenken und medizinische Vorgeschichten zu sprechen, um die Narkose optimal auf die individuellen Bedürfnisse abzustimmen. Die Episode schließt mit dem Aufruf, weiterhin Fragen zu stellen und Anregungen für zukünftige Themen zu geben.
Durch diese Episode hoffen wir, unseren Zuhörern nicht nur ein besseres Verständnis für den Ablauf und die Sicherheit von Narkosen zu vermitteln, sondern auch Ängste abzubauen und Vertrauen in die anästhesiologische Betreuung zu schaffen.
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linktr.ee/arcuskliniken
Transkript anzeigen
00:00:00: Akus bewegt.
00:00:01: Der Podcast direkt aus den Akus-Kliniken in Pforzheim.
00:00:06: Unsere Spezialisten beantworten ihre Fragen rund um den Gelenkersatz und die Sportraumatologie.
00:00:12: Von der Diagnose bis zur Reha.
00:00:15: Immer Dienstags um achtzehn Uhr mit unserer Moderatorin Lisa Bornbaum.
00:00:21: Stellen Sie uns Ihre Fragen in den Kommentaren.
00:00:24: Und jetzt viel Spaß mit der neuen Folge Akus bewegt.
00:00:29: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Alkus bewegt.
00:00:31: Heute geht es um eine Entscheidung, die für viele Patienten zentral ist.
00:00:35: Welche Narkoseform ist die richtige für mich?
00:00:38: Was passiert eigentlich während einer Narkose?
00:00:41: Wie sicher sind moderne Verfahren und welche Anesthesivorme eignet sich für welchen Eingriff?
00:00:46: Dafür haben wir heute einen absoluten Experten aus unserem Haus zu Gast, Dr.
00:00:50: Frank Eichler.
00:00:51: Gemeinsam werfen wir einen Blick hinter die Kulissen des OP und klären, was Patienten wirklich erwartet.
00:00:56: von der Vorbereitung bis zum Auffachraum.
00:00:59: Herzlich willkommen, Dr.
00:01:01: Frank Eichler.
00:01:02: Schönen guten Morgen, danke, dass ich hier sein darf.
00:01:05: Ganz kurz zu meiner Person, Frank Eichler ist mein Name, ich bin Fahrrad für Anästhesiologie und das tatsächlich auch schon seit etwa dreiunddreißig Jahren.
00:01:14: Ich bin jetzt seit etwa siebeneinhalb Jahren in der Akkus-Klinik hervor, auch in sehr großen Geniken gearbeitet.
00:01:20: Ja, und schön, dass ich heute zum Thema Anästhesi hier sein darf.
00:01:24: Ja, vielen Dank.
00:01:25: Wir wollen direkt rein starten in die Folge.
00:01:29: Es gibt zwei Laikosearten, die wir hier im Haus haben.
00:01:34: Das einmal die Vollnaikose und einmal die Teilnaikose.
00:01:37: Was ist denn der Unterschied?
00:01:38: Also ich glaube, es ist schon ein bisschen selbstredend im Namen, aber was ist denn der Unterschied zwischen den zwei Laikosearten und wann wird welche eingesetzt?
00:01:46: Ja, das ist richtig.
00:01:47: Also grundsätzlich können wir zwischen zwei verschiedenen Betreibungsformen unterscheiden.
00:01:51: Die Vollnerkose, die fachlich richtiger, eher allgemeiner Anästhesie heißt, ich werde das nachher so ein bisschen auch wechselnd nehmen, diesen Begriff.
00:01:58: Und es gibt die Teilnerkose, da sprechen wir auch von einer Regionalanästhesie.
00:02:03: Was ist der grobe Unterschied?
00:02:04: Bei der Vollnerkose schlafen die Patienten einen tiefen schlafähnlichen Zustand, der durch Medikamente hervorgerufen wird.
00:02:13: Bei der regionalen Anästhesie ist es so, dass wir über örtliche Betäubungsmittel, wie Sie die wahrscheinlich auch vom Zahnarzt kennen, bestimmte Körperregionen betäuben, indem wir in die Nähe von Nerven oder Nervenplexen stechen und dort das Betäubungsmittel dann einbringen.
00:02:31: Patienten können grundsätzlich dabei wach sein, müssen sie aber nicht, das können wir aber gleich später noch besprechen, weil es zwischen diesen beiden Formen eine ganze Menge Zustände gibt, wo wir die beiden Sachen miteinander kombinieren.
00:02:41: Grundsätzlich ist es aber so, dass man im ersten Schritt zwischen diesen beiden Formen erstmal entscheiden muss.
00:02:46: Und das machen wir im Narkosevorgespräch.
00:02:48: Jetzt haben wir uns im Narkosevorgespräch für die Vollnarkose zum Beispiel entschieden.
00:02:53: Wie läuft denn das genau ab?
00:02:54: Also als Patient kriegt man ja wirklich immer nur quasi bis zu dem Punkt jetzt schlafe ich mit und dann mache ich es wieder auf.
00:03:00: Aber was passiert vor dem Einschlafen?
00:03:02: Was passiert bis zum Aufwachraum?
00:03:05: Und hier gut bei uns im Aufwachraum ist dann die Betreuung dann wieder nach einer Übergabe.
00:03:10: Aber da können wir gleich nochmal drauf eingehen.
00:03:12: vor allem dieser Punkt Formaufwachraum ist, glaube ich, das ganz spannende.
00:03:15: Ja, genau.
00:03:16: Das ist natürlich genau das, was die Patienten nicht mitbekommen und auch nicht mitbekommen sollen.
00:03:19: Das ist ja genau der Sinn unserer Tätigkeit.
00:03:22: Denn es geht ja darum, dass sie eine Operation bekommen und von dieser Operation wollen sie und sollen sie hier auch letztendlich nichts mitbekommen.
00:03:29: Letztendlich ist das Wichtigste auch erstmal die Vorbereitung einer Narkose, dass es das Gespräch, was wir mit ihnen vorherführen, um alles wirklich auch genau zu planen, um zu schauen, welche Besonderheit sie auch mitbringen für uns, welche Vorerkrankungen sie mitbringen.
00:03:41: Natürlich müssen wir auch schauen, welche Besonderheiten gibt es bei dem Eingriff selber.
00:03:45: Das müssen wir auch beachten.
00:03:47: Das ist erstmal der erste Schritt.
00:03:48: Sie kommen dann zu uns am Tag der Operation, nachdem alles besprochen wird, werden dann erstmal bei uns gut vorbereitet.
00:03:56: Wir haben eine extra Vorbereitungsbereich, wo die Patienten dann rasiert werden und dort führen wir nochmal so ein abschließendes Gespräch mit ihnen, ob soweit auch alles in Ordnung ist, ob sich was verändert hat.
00:04:08: Wir legen Ihnen dann oft an dieser Stelle schon einen Venösenzugang, das heißt eine Infusion, die dient letztendlich dazu, die Narkosemittel dann Ihnen dann erfahrbreichen zu können.
00:04:19: In unserer Klinik ist die Besonderheit die, dass sie dann tatsächlich zu Fuß in den eigentlichen Anästhesierraum gehen mit uns gemeinsam und dort werden wir dann die Narkosemittel in diesen Venösenzugang geben.
00:04:32: Da schläft man dann sehr angenehm und eigentlich auch entspannt dann ein.
00:04:36: In Narkose müssen wir natürlich ein paar Dinge noch machen.
00:04:39: Zum einen ist es so, dass bei einer allgemeinen Anästhesie in der Regel eine künstliche Beatmung erforderlich ist.
00:04:45: Das ist so auch eine Kernkompetenz der Anästhesisten.
00:04:49: Das heißt, wir müssen ihren Atemweg erstmal entsprechend so vorbereiten, dass die künstliche Beatmung möglich ist.
00:04:55: Dann werden die Narkosemittel während der gesamten Operation weiter zugeführt.
00:04:59: Das ist so ein bisschen wie beim Autofahren.
00:05:01: Solange man fahren will, muss man Gas geben und wenn man dann später dann anhalten möchte, dann hört man eben auf, Gas zu geben, bremst vielleicht ein bisschen und dann wachen die Patienten auch bei uns im OP oder letztendlich dann kurz nach der Operation auch wieder auf.
00:05:15: Wir werden dann von uns in den Auffachraum begleitet, dort an das Auffachraumteam übergeben, wobei das Auffachraumteam letztendlich auch unsere eigenen Mitarbeiter sind.
00:05:23: Das heißt, sie verlassen nicht den Zuständigkeitsbereich der Anästhesie, sondern wir sind dann weiterhin auch für sie zuständig.
00:05:30: Sie haben sich schon angesprochen, dass der Patient während der OP nichts mitbekommen soll.
00:05:34: Jetzt haben wir auch schon von der Teilnarkose gesprochen, also von der Regionalanästhesie.
00:05:39: Was ist denn dann der Vorteil von der Regionalanästhesie, wenn ich ja eigentlich nichts mitbekommen möchte und soll?
00:05:44: Ja, es gibt tatsächlich auch Patienten, die bei einer Regionalanästhesie wach bleiben.
00:05:48: Das ist ja im Prinzip auch die ursprüngliche Idee.
00:05:51: Wenn wir uns für eine Regionalanästhesie entscheiden, das ist bei uns im Haus, vor allen Dingen dann auch die sogenannte Spinalanästhesie, dann ist es so, dass viele Patienten dann doch am Ende gar nicht so viel mitbekommen wollen.
00:06:02: Deswegen kombinieren wir oft diese Regionalanästhesie mit einem Dämmerschlaf.
00:06:07: Das kennen Sie vielleicht von einer Magen- oder Darmspiegelung, das ist ein sehr ähnliches Verfahren.
00:06:11: Dieser Dämmerschlaf, das ist so dosiert, dass die eigene Atmung dann eben nicht unterstützt werden muss.
00:06:18: Das macht im Prinzip den Wesen den Unterschied aus, also der Hauptbestandteil ist dann tatsächlich diese Regionalanästhesie, also die Betäubung einer Körperregion, durch ein örtliches Betäubungsmittel und der Dämmerschlaf ist ein Add-on.
00:06:32: Beide Verfahren, die Vollnarkose und auch die Teilnarkose, haben spezifische Vorteile.
00:06:37: Aber man muss ehrlicherweise sagen, dass der Hauptentscheidungsrund bei uns immer auch so ein bisschen das, was die Patienten eigentlich lieber möchten.
00:06:45: Also, es gibt Patienten, die einfach eine Tendenz haben, wieder ganz tief zu schlafen.
00:06:49: Oder Patienten, die sagen in der Regionale Anzuse, da fühle ich mich wohl damit, wenn ich nicht vielleicht auch ganz weg bin.
00:06:55: Was ich auch immer den Patienten sage, der Dämmerschlaf schirmt einen ganz gut, aber nicht immer hundert Prozent.
00:07:00: Also es gibt durchaus die Möglichkeit, dass man mal Geräusche oder Stimmen hören kann oder auch Bewegungen wahrnehmen kann in den Bereichen, die letztendlich nicht betäubt sind.
00:07:09: Das ist ganz normal und das sage ich den Patienten vorher auch, damit sie nicht quasi unruhig sind, wenn sie dann doch Stimmen hören und eigentlich damit gar nicht gerechnet haben.
00:07:16: Das ist immer ganz wichtig.
00:07:18: Es ist so, dass man eigentlich überhaupt nichts mitbekommt.
00:07:21: Man ist wirklich für diese Zeit der Operation komplett bewusstlos und erinnert sich später auch nicht an die Dinge, die dort dann passiert sind.
00:07:29: Das leitet jetzt wunderbar zur nächsten Frage.
00:07:32: Die Narkose generell ist ein supersensibles Thema bei vielen Menschen.
00:07:35: Da haben viele Menschen vor Angst, wie sicher sind denn heutzutage voll unter den Narkosen?
00:07:41: Elcherweise sind alle Anästhesie-Verfahren, die wir heute verwendet, extrem sicher, das muss man sagen.
00:07:47: Es gibt natürlich im Leben immer Restrisiken, wobei Anästhesie ist heute nicht gefährlicher als Autofahren, Flugzeugfliegen oder über die Straße laufen, wenn man zum Bäcker geht.
00:07:57: Das muss man ganz ehrlich sagen.
00:07:59: Letztendlich für viele Menschen ist es trotzdem ein komisches Gefühl, weil man eben auch so ein bisschen die Kontrolle loslässt und sich in die Hände von anderen Menschen begibt.
00:08:08: Das machen wir natürlich letztendlich beim Autofahren auch oder beim Flugzeug fliegen.
00:08:13: Da ist es sehr ähnlich.
00:08:14: Aber Narkose ist extrem sicher.
00:08:17: Ernsthafte Komplikationen einer Narkose gibt es wirklich extrem selten.
00:08:22: Natürlich liest man immer mal wieder auch was in der Presse, dass irgendwelche Dinge passiert sind.
00:08:26: Ein kleines Restrisiko bleibt tatsächlich auch in der Medizin immer.
00:08:31: Aber man muss sich sicher wegen der Narkose auch gerade bei uns im Hause.
00:08:35: keine ernsthaften Sorgen machen.
00:08:37: Sie haben jetzt auch schon angesprochen, dass es Kombinationsmöglichkeiten von Narkosen gibt.
00:08:41: Also wir hatten jetzt Teilnarkose und Dämmerschlaf.
00:08:44: Gibt es denn auch die Möglichkeit, die Voll- und Detailnarkose zu kombinieren?
00:08:48: Ja, das ist ganz wichtig, was Sie da ansprechen, weil das ist letztendlich etwas, was die Arbeit bei uns in der Akustinik nochmal besonders auszeichnet.
00:08:55: Diese zusätzlich zur Allgemein-Anästhesie, angelegten Regional-Anästhesien, die bringen erhebliche Vorteile, weil sie zum einen für die Schmerztherapie sehr schön sind, weil eben hier sehr Nebenwirkungsarm, ohne Großbeeinträchtigung letztendlich des gesamten Organismus, eine sehr, sehr gute Betäubung einzelnerer Körperregionen möglich ist, die wir auch über längere Zeit fortführen können nach der Operation, sodass wir eine sehr, sehr gute Schmerztherapie über diese mit der vollen Ergose kombinierten Teilbetäubungen erreichen können.
00:09:28: Der zweite Vorteil ist, dass wir schon während der Operation die Wirkung auch mit nutzen können, sodass wir letztendlich dann auch die Narkose schon verträglicher gestalten können, gerade was eben auch das schnelle Erwachen betrifft, gerade auch was Nebenwirkungen wie zum Beispiel Übelkeit betrifft, dadurch dass wir hier tatsächlich durch den zusätzlichen Nutzen der Teilbetäubung erhebliche Vorteile haben.
00:09:49: Deswegen ist diese Kombination der beiden Verfahren für uns im Haus wirklich alltäglicher Standard.
00:09:55: Heißt, wir haben einen bestimmten Patienten, an dem das angewandt wird, oder wird es wirklich dann also in den meisten Fällen eigentlich so angewandt?
00:10:03: Ich würde sagen, es wird in den allermeisten Fällen angewandt.
00:10:05: Es gibt einzelne Patienten, die diese Regionale an sich formen, nicht gerne haben, weil sie irgendwie bedenken haben.
00:10:13: Wenn es uns nicht gelingt, diese im Vorgespräch auszuräumen, dann ist natürlich auch möglich.
00:10:18: eine Operation allein in einer allgemeinen Anste sich durchzuführen.
00:10:22: Das ist unproblematisch.
00:10:24: Es gibt tatsächlich immer wieder einzelne Patienten, die sich damit wohler fühlen.
00:10:27: Und letztendlich geht es ja letztendlich auch darum, was die Patienten wünschen, was sie sich vorstellen.
00:10:32: Und diese Wünsche, wenn es medizinisch wirklich ist, werden natürlich von uns auch entsprechend berücksichtigt und wir gehen natürlich darauf ein.
00:10:38: Aber ansonsten ist es so, dass wir tatsächlich bis auf ganz, ganz wenige Eingriffe diese Kombination wirklich bevorzugen.
00:10:46: Das kann in der einen oder anderen Richtung gehen, wenn wir zum Beispiel uns bei einer Prothesenoperation für eine Spinalansthesie, also primär mal für eine Teilbetäubung, entscheiden.
00:10:56: Dann gibt es ganz viele Patienten, die dann zusätzlich diesen Dämmerschlaf wünschen und natürlich auch bekommen, sodass wir quasi dann ein Gleichgewicht bekommen zwischen einer Hauptbetäubung regional und einer Zusatzbetäubung dämmerschlaf.
00:11:10: Und dann geht das Ganze in der anderen Richtung, dass viele Patienten dann eben auch primär eine allgemeine Anästhesie bekommen und zusätzlich dann eben aus den genannten Vorteilen eine regionale Anästhesie, sodass wir die Kombination sowohl von der Basisregional-Anästhesie Richtung Dermarschlaf als auch von der Basis-Anästhesie vor einer Große Richtung zusätzlicher Teilbetäubung anbieten können.
00:11:32: und irgendwo in diesem Zwischenbereich bewegen sich die allermeisten Betäubung, die wir bei uns durchführen.
00:11:38: Zum Abschluss frage ich immer noch unsere Experten nach einem Tipp.
00:11:42: Sie würde ich gern fragen, auf was man denn achten muss, wenn man beim Anästhesisten sitzt.
00:11:46: Also was muss ich dem Anästhesisten sagen, was wichtig ist für die Anästhesie am Ende in der OP?
00:11:52: Und dann ist ja auch immer wichtig, dass man gutes Gefühl hat, wenn man aus dem Büro geht.
00:11:57: Aber was muss ich als Patient achten beim Anästhesisten?
00:12:00: Ja,
00:12:00: sprechen Sie offen mit uns Ihre Bedenken an.
00:12:02: Denken Sie nicht, das muss jetzt alles hier in drei Minuten über die Bühne gehen, sondern wir würden gerne wirklich mit Ihnen so sprechen, dass Sie zufrieden rausgehen.
00:12:10: Ganz wichtig, um die Zeit auch gut zu nutzen, ist natürlich, dass Sie gut vorbereitet kommen.
00:12:14: Das heißt, bringen Sie bitte, wenn Sie irgendwelche Befunde haben, die vielleicht für die Narkose relevant sein könnten.
00:12:21: Mit ganz wichtig ist zum Beispiel ein Medikamentenplan, der gut lesbar ist.
00:12:25: Wichtig ist auch, wenn es bei einer Operation oder einer Narkose vorher schon mal Probleme gegeben hat bei Ihnen oder in der Familie.
00:12:31: Vielleicht haben Sie sogar ein Narkosepass, wo das drin steht.
00:12:35: dass sie das bitte alles mitbringen, damit wir diese Informationen dann sehr, sehr gut mit ihnen besprechen können und bei unserer Planung mit einbeziehen können.
00:12:42: Ganz wichtig.
00:12:43: Das war die neue Folge des Podcasts ARKUS bewegt.
00:12:48: Wenn Sie weitere Fragen oder Anregungen haben oder bestimmte Themen hören möchten, schreiben Sie uns doch gerne.
00:12:55: Und natürlich freuen wir uns, wenn Sie beim nächsten Mal wieder mit dabei sind.
00:13:00: Bis dahin, bleiben Sie gesund und vor allem in Bewegung.
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