ARCUS bewegt: Anästhesie und Anästhesiepflege
Shownotes
In dieser Episode von "ARCUS bewegt" widmen wir uns einem zentralen Thema für viele Patienten: der Anästhesie. Dazu begrüßen wir Frau Dr. Med. Carla Weber, sowie Jochen Ehlen. Gemeinsam klären wir die häufigsten Fragen rund um Narkose, Betäubung und Schmerzmanagement – von der Vorbereitung bis zur Aufwachphase. Zunächst erläutern wir die verschiedenen Arten von Narkosen und wie die richtige Methode für jeden Patienten gehandhabt wird. Die Patienten haben oft mehr Angst vor der Narkose als vor dem eigentlichen Eingriff. Daher legen wir stets Wert auf ein ausführliches, ruhiges und individuelles Gespräch, um die beste Narkoseform zu finden. Die Informationen, die Patienten im Vorfeld bereitstellen, sind entscheidend für die Planung des Narkoseablaufs. Wir klären über den Patientenprozess auf, um sicherzustellen, dass die Vorbereitung so reibungslos wie möglich verläuft und mehrfaches Vorstellen vermieden wird. Die beiden Hauptarten von Narkosen, die wir anwenden, sind die Vollnarkose und die Regionalanästhesie. Wir erklären, wie die Vollnarkose funktioniert, welche Medikamente eingesetzt werden und wie wir dafür sorgen, dass die Patienten während der Operation sicher betreut werden. Zudem erörtern wir die Vorteile der Kombination von Vollnarkose mit Regionalanästhesie, um den Bedarf an Narkosemitteln zu reduzieren und postoperative Schmerzen zu minimieren. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Tag der Operation selbst. Wir nehmen die Patienten bei ihrer Ankunft in der Klinik in Empfang und führen sie durch den gesamten Prozess von der stationären Aufnahme bis zur Narkoseeinleitung. Im Operationssaal erläutern wir, wer vor Ort ist, wie das Monitoring der Vitalfunktionen abläuft und welche Schritte zur Aufrechterhaltung der Narkose unternommen werden. Nach der Operation nehmen wir die Patienten im Aufwachraum in Empfang und überwachen sie weiter, bis sie vollständig wach sind. Wir informieren sie über die nächsten Schritte nach dem Eingriff, insbesondere bei ambulanten Operationen, und besprechen die wichtige Nachbehandlung und Rehabilitation. Unser Ziel ist es, die Patienten auf höchstem fachärztlichen Niveau zu betreuen und ihnen ein gutes Gefühl während ihres gesamten Aufenthalts zu vermitteln. Wir schließen die Folge mit der Betonung, dass unsere Patienten in sicheren Händen sind, unterstützt von einem großen Team erfahrener Anästhesisten und Pflegekräfte, die sich um ihr Wohl kümmern. Alle Informationen rund um die ARCUS Kliniken, den Podcast und die Events finden Sie hier: linktr.ee/arcusklinikenTranskript anzeigen
00:00:00: Akus bewegt.
00:00:01: Der Podcast direkt aus den Akus-Kliniken in Pforzheim.
00:00:06: Unsere Spezialisten beantworten ihre Fragen rund um den Gelenkersatz und die Sportraumatologie.
00:00:12: Von der Diagnose bis zur Reha.
00:00:15: Immer Dienstags um achtzehn Uhr mit unserer Moderatorin Lisa Bornbaum.
00:00:21: Stellen Sie uns Ihre Fragen in den Kommentaren.
00:00:24: Und jetzt viel Spaß mit der neuen Folge Akus bewegt.
00:00:30: Heute dreht sich alles um ein Thema, das eigentlich jeden Patienten vor seiner OP beschäftigt, die Anästhesie.
00:00:36: Zu Gast sind Frau Dr.
00:00:37: mit Carla Weber, Leiter der Ärztin der Anästhesie und Jochen Ehlen, Leiter der Anästhesiepflege an den Arcoskliniken.
00:00:44: Gemeinsam lernen wir heute die häufigsten Fragen rund um Narkose, Betäubung und Schmerzmanagement.
00:00:50: Von der Vorbereitung über den Ablauf bis hin zur Aufwachphase.
00:00:53: Was passiert eigentlich schwer in der Narkose?
00:00:55: Welche Risiken gibt es?
00:00:56: Und wie sollt das Team nur für das Patienten sicher und schmerzfrei durch die Operation kommen?
00:01:01: Um all das soll es heute gehen.
00:01:02: Und damit heiße ich Sie herzlich willkommen, Frau Dr.
00:01:05: Medkala Weber und Herr Jochen Ehlen.
00:01:08: Ja, hallo, mein Name ist Jochen Ehlen.
00:01:10: Ich bin von Beruf Fachteiltenpfleger für Anästhesie und Intensiv.
00:01:12: Pflege bin seit dem Jahr, dass ich seit dem Jahr, dass ich seit dem Jahr, dass ich seit dem Jahr, dass ich seit dem Jahr, dass ich seit dem Jahr, dass ich seit dem Jahr, dass ich seit dem Jahr, dass ich seit dem Jahr, dass ich seit dem Jahr, dass ich seit dem Jahr, dass ich seit dem Jahr, dass ich seit dem Jahr, dass ich seit dem Jahr, dass ich seit dem Jahr, dass ich seit dem Jahr, dass ich seit dem Jahr, dass ich seit dem Jahr, dass ich seit dem Jahr, dass ich seit dem Jahr, dass
00:01:23: ich seit dem Jahr, dass ich seit dem Jahr, dass ich seit dem Jahr.
00:01:24: Ja, Frau Bomber, herzlichen Dank für die Einladung.
00:01:27: Ich darf mich kurz vorstellen.
00:01:28: Mein Name ist Carla Weber.
00:01:30: Ich bin seit nineteenhundertvierneunzig Fachärztin für Anästhesie mit der Zusatzbezeichnung Spezielle Schmerztherapie und arbeite tatsächlich schon seit vierundzwanzig Jahren als leitende Anästhesistin für die Akkusklinik.
00:01:44: Und gleichzeitig habe ich eine Praxis für Schmerztherapie.
00:01:48: Vielen Dank.
00:01:48: Dann wollen wir mal direkt loslegen.
00:01:50: Wir wollen heute über das Thema Anesthesie sprechen und ich glaube so die erste Frage, die einem in den Kopf schießt, ist, welche Narkoseform gibt es denn überhaupt und wie ist denn der Ablauf bei uns hier im Haus?
00:02:00: Also wer beschließt, welche Narkose die richtige für mich ist?
00:02:04: Die Patienten haben ja in der Regel fast mehr Angst vor der Narkose als vor dem eigentlichen Eingriff und das sagen sie uns auch und deshalb versuchen wir natürlich... in einem ruhigen, ausführlichen, sehr individuellen Gespräch für sie das richtige Verfahren zu finden.
00:02:22: Die Patienten haben im Vorfeld schon die Möglichkeit online Angaben zu ihren Erkrankungen zu machen, werden dann aber hier in der Klinik auch mit Papier ausgestattet, das heißt sie müssen mehrere Fragebögen ausfüllen und aufgrund dieser Informationen können wir dann auch das Gespräch mit den Patienten führen.
00:02:44: Hilfreich im Vorfeld ist, wenn die Patienten schon bereits Befunde mitbringen oder ihre Medikamentenliste oder Allergie oder Schrittmacher-Ausweise, das erleichtert das Prozedere.
00:02:58: Insgesamt versuchen wir tatsächlich, den Ablauf für die Patienten günstig zu gestalten, das heißt, dass nicht mehrfaches Vorstellen erforderlich ist.
00:03:07: Sie kommen ja an dem Tag der Vorstellung beim Operateur.
00:03:12: auch gleichzeitig schon zum Narkosearzt und im späteren Verlauf sogar auch noch zum Allgemeinmediziner und können dort schon die ersten Untersuchungen hinter sich bringen.
00:03:21: Das heißt, es ist ein langer Tag, aber bedeutet auch, dass mehrfaches Anfahren in die Klinik nicht erforderlich ist.
00:03:30: Das Narkoseverfahren wird letztlich auch abhängig vom geplanten Eingriff mit den Patienten besprochen und natürlich auch auf der Basis, was für Vorerkrankungen bestehen oder welche Risiken, welches Alter.
00:03:46: Das wird ganz individuell festgelegt.
00:03:49: Im Rahmen des Anästhesie-Vorgesprächs findet ja nicht nur ein Darstellen der verschiedenen Anästhesie-Möglichkeiten statt, sondern von unserer Seite wird auch eingeschätzt, ob und welches Risiko ein Patient für die Operation mitbringt.
00:04:09: Und da müssen wir so ehrlich sein und sagen, dass wir schwerkranke Patienten, zum Beispiel die einer Dialyse bedürfen oder die schwerherzkrank sind, dass wir diesen Patienten empfehlen, sich in anderen Zentren operieren zu lassen, weil die Akkuskliniken, das ist eine rein orthopedische Fachklinik, die keine Intensivstation mit entsprechenden kardiologischen Möglichkeiten bieten kann.
00:04:42: Es gibt zwei große Narkosearten.
00:04:46: Das ist grobe Blöcke.
00:04:47: Das eine ist die Vollnarkose, bei dem die Patienten schlafen und gar nichts mitbekommen.
00:04:53: Der andere große Block sind die Regionalanästhesien und die Rückenmarksnahenverfahren.
00:04:59: Beide Verfahren kann man jetzt noch ausführlicher darlegen.
00:05:03: Das wird auch anhand von Bildern gemacht.
00:05:06: Wir erklären natürlich in ganz ausführlich, wie das Vorgehen ist.
00:05:12: Welche zwei Narkose von Sinnen zu die häufigsten, die wir hier im Haus durchsühren?
00:05:17: Die meisten Patienten wählen tatsächlich die volle Narkose, weil sie einfach von dem Ganzen nichts mitbekommen wollen und das können wir auch in der Regel zustimmen.
00:05:27: Es gibt einige Patienten, denen wir davon abraten würden.
00:05:31: Bei der Vollnerkurse ist es so, dass über einen intravenösen Zugang Schlaf- und Schmerzmittel bis zum Tiefschlaf gespritzt werden.
00:05:39: Das hat aber auch zur Folge, dass wir bei die Atmung unterstützen müssen.
00:05:44: Das heißt, wir würden den Patienten eine Atemhilfe in den Rachen schieben oder auch eine Intubation durchführen.
00:05:52: Das ist den meisten gar nicht so klar.
00:05:54: Aber das wird auch eben ausführlich berichtet.
00:05:57: Es gibt Patienten, die sagen, oh, ich bin Sänger und ich habe Angst um meine Stimmlippen.
00:06:01: Die können wir in der Regel beruhigen, weil diese Beatmungsmaske, die wir da schieben, nichts an den Stimmlippen macht.
00:06:09: Wir kombinieren sehr gerne voll Narkosen mit zusätzlichen Regionalanistisien.
00:06:14: Das hat den Sinn, dass der Bedarf an Narkosen mitteln dadurch deutlich sinkt.
00:06:21: Und das ist natürlich auch abhängig von dem Ort des Eingriffes.
00:06:25: Zum Beispiel bei Eingriffen an der oberen Extremität würde man vorschlagen, dass man Plexus-Anesthesien nerven, Betäubungen im oberen Halsbereich durchführt.
00:06:36: Und wenn es um Operation im unteren Bereich spricht, an den Knienbeinen, an der Hüfte geht, kann man entweder Original-Anesthesien in der Leiste oder am Oberschenkel durchführen, aber auch in der Kniekehle.
00:06:53: Diese Verfahren haben verschiedene, also dieses Verfahren hat den Vorteil, dass erstens der Narkosemittelbedarf reduziert ist, dass die Patienten nach dem Eingriff weniger Schmerzen haben.
00:07:05: Und da wir häufig kontinuierliche Verfahren mit Einsatz von Schmerzkartetern in Anführungsstrichen verwenden, besteht auch die Möglichkeit, nach der Operation auf Station oder im Auffachraum diese Katheter noch mal nachzuspritzen und dadurch wieder eine Lokalanesthesieb, sprich eine Schmerzreduktion zu bewirken.
00:07:28: Das zweite große Verfahren ist das Rückenmaxener Verfahren.
00:07:32: Das bietet sich bei Operationen ab Bauchnabel und darunter an, sprich Hüfteingriffe, Knie- oder Fußoperationen.
00:07:43: Hier wird im unteren Lendenwirbelbereich nach sorgfältiger Desinfektion, der sogenannte Spinalkanal, aufgesucht.
00:07:52: Viele Patienten wiegeln gleich schon ab und sagen, nee, ins Rückenmark möchte ich nicht gespritzt bekommen.
00:07:59: Da können wir tatsächlich beruhigen, dass Rückenmark das Ende den Höhe des zweiten Lendenwirbels und wir gehen aber zwischen dem vierten und fünften.
00:08:08: Lendenwirbel ein und spritzen wenige Milliliter Lokalanästhetikum in den Spinalkanal.
00:08:14: Und das führt dann so nach fünf bis zehn Minuten zu einem Kribbeln in den Beinen und zu einer Betäubung der gesamten unteren Extremität bis auch zur Bewegungsunfähigkeit und auch Schmerzfreiheit.
00:08:30: Diese Anästhesie hält ungefähr zwei bis sechs Stunden an, je nach Verwendung des Lokal-Anestätigungs.
00:08:40: Die potenziellen Nebenwirkungen, wenn natürlich ausführlich auch besprochen, reicht der Spinalansaisie.
00:08:46: Klären wir zum Beispiel über den Hahnverhalt auf, der für viele Patienten etwas unangenehm ist.
00:08:52: Andere gravierendere Nebenwirkungen wie Blutung, Infektion oder gar Nervenschäden sind praktisch zu vernachlässigen.
00:09:01: Dann haben wir das Narkosefahren ausgewählt und dann kommt es zu dem Tag der Operation.
00:09:06: Was genau passiert denn eigentlich vom Betreten der Klinik bis zur Einleitung der Betäubung?
00:09:12: Mit Eintritt in die Klinik gelangen sie zur stationären Aufnahme.
00:09:16: Anschließend wird sich um sie gekümmert.
00:09:18: Ihr Get Pack wird in Empfang genommen und sie werden von dort zum OP-Empfang gekracht.
00:09:24: Vom OP-Empfang aus werden sie in die Patientenvorbereitung koordiniert.
00:09:29: Dort treffen wir sie dann später auch zum ersten Mal.
00:09:31: Hier findet, wie gesagt, der Erstkontakt mit uns aus der Anzisi-Abteilung statt.
00:09:36: Wir gehen noch mal einige Dinge bei Ihnen durch, die im Vorfeld, wie eben meine Kollegin von Dr.
00:09:41: Weber auch erzählte, besprochen wurden.
00:09:44: Wir klären das noch mal final ab.
00:09:47: Fragen nach Nüchternheit, Fragen zum Beispiel nach Tabletten, die Sie genommen haben oder nach Nebenerkrankungen, die wichtig sind und sprechen ganz zum Schluss noch mal über die Narkoseform.
00:09:56: Hier legen wir Ihnen auch die Infusion und bringen Sie von dort aus zur Einleitung.
00:10:02: Die Einleitung ist der Raum in dem wir die Narkose beginnen, so nennen wir das.
00:10:08: Dort können Sie sich auf den einen OP-Tisch legen, Sie werden da ans EKG angeschlossen, der Blutdruck wird gemessen und wir bieten Ihnen eine möglichst ruhige Atmosphäre, um da die Narkose, die Sie ausgewählt haben, zusammen mit dem Narkose aus, mit der Narkose Ärztin durchzuführen.
00:10:26: Was wir nicht können, ist da Ihnen die Angst ganz wegzunehmen.
00:10:30: Aber was wir können oder was wir Ihnen gerne vermitteln, ist, Einfach ein gutes Gefühl.
00:10:36: In der Kürze der Zeit, in der wir uns kennenlernen.
00:10:38: Wer ist denn dann vor Ort?
00:10:39: Also wie läuft es dann im OP ab?
00:10:41: Das ist ja immer so die spannendste Frage, weil das bekommt man dann diejenigen mit der vollen Alkose gar nicht mit.
00:10:46: Wer ist vor Ort?
00:10:47: Wie wird überwacht?
00:10:48: Was wird überwacht?
00:10:49: Also was ist denn genau dann Ihre Aufgabe im OP?
00:10:53: Ja, viele Patienten wundern sich, wie viel Personal darum springt, auch im Operationszahl, weil das natürlich eine Riesenteam.
00:11:02: Im Operationssaal, Operationsschwestern, Springer, Operateure, Assistenten, also das ist schon überraschend und in der Vorbereitung an sich versuchen wir natürlich da, wie Herr Elend schon sagte, eine möglichst ruhige Atmosphäre zu schaffen und da ist eigentlich tatsächlich nur dann der jeweilig zuständige Anesthesistin und der Anesthesifleger vor Ort.
00:11:29: Hier an dieser Vorbereitung wird dann entweder die Regionaleinsthesie, sprich die lokale Betäubung durchgeführt oder den vollen Akkose eingeleitet, wie ich das ja auch schon beschrieben habe, durch Injektion von entsprechenden Schlaf- und Schmerzmitteln.
00:11:45: Natürlich ein Teil unserer Tätigkeit, ein Großteil, ist die Überwachung ihrer Vitalfunktionen, denn dazu gehört Blutdruckmessung, Messung der Sauerstoffsättigung im Blut.
00:11:58: EKG und ähnliches.
00:12:00: Das Monitoring wird natürlich auch im Operationssaal durchgeführt.
00:12:04: Ergänzt teilweise auch durch aufwendigere Verfahren wie EEG.
00:12:10: Das heißt, dass wir anhand von Hirnströmen versuchen, die Narkose tiefe zu steuern.
00:12:15: Das ist insbesondere bei älteren Patienten oder sehr aufgeregten Patienten sinnvoll, um den individuellen Narkosemittelbedarf auch anpassen zu können.
00:12:24: Wir gucken natürlich auch nach Zeichen von Stress beim Patienten, ob die Patienten schwitzen, sich bewegen oder ähnliches.
00:12:31: All das dient dazu wirklich eine störungsfreie Narkose zu gewährleisten.
00:12:36: Nachdem die Narkose eingeleitet ist, fahren wir tatsächlich noch in eine Station weiter in den Operationssaal und da erfolgt dann die Lagerung des Patienten durch speziell geschultes Personal und die sterile Abdeckung der Region, die dann letztlich operiert wird.
00:12:52: Die Aufrechterhaltung der Narkose wird durch Perfusoren, sprich Spritzenpumpen, gewährleistet.
00:12:59: Das heißt, diese Mittel, die wir verwenden, sind in der Regel so kurz wirksam.
00:13:03: dass sie kontinuierlich zugeführt werden müssen.
00:13:07: Sobald wir diese Spritzenpumpe abstellen, wird der Patient allmählich wach.
00:13:14: Und deshalb, das ist unser Job, dass wir natürlich gewährleisten, dass unmittelbar nach Operationsende die Patienten dann auch wieder wach werden.
00:13:26: Sie werden dann von uns, dem Samstagteam, in den Auffachraum gebracht, wo sie dann noch so ... je nach Eingriff bis zu zwei Stunden nachbetreut werden und dann werden sie entweder auf die Station verlegt oder bei ambulanten Eingriffen dann durch Angehörige abgeholt.
00:13:43: Vom Pflegerischen Aspekt in der Anästhesie möchte ich noch gerne darauf hinweisen, dass wir sie optimal lagern, dass wir schauen, dass wir sie auch aufwärmen während der OP.
00:13:52: Wir schauen, dass das Auge komplett geschlossen ist.
00:13:55: Beachten darauf, dass die Kehlkopfmasken nicht... übermäßig in ihren Wachen aufgebläht sind, sondern dass der Druck selbst da optimal herrscht.
00:14:05: Was passiert denn dann unmittelbar nach der OP?
00:14:07: Also was darf und kann man direkt wieder machen nach dem Aufwachen?
00:14:11: Nachdem die Patienten bei uns im Aufwachraum in Empfang genommen wurden, wird natürlich neben der Vitalzeichenkontrolle oder neben der Tatsache, dass wir nach ihrem Schmerz empfinden schauen, werden sie zunehmend wacher.
00:14:22: Mit zunehmender Wachheit bekommen sie natürlich bei uns was zu trinken.
00:14:25: Wir bieten ihnen Kleinigkeiten zum Essen an.
00:14:28: Und was ganz wichtig ist, ist, nachdem die Aufwachraumzeit vorbei ist, erfolgt natürlich die Verlegung auf Station.
00:14:35: Hier erfolgt eine absolut fachgerechte Übergabe.
00:14:39: Hier geben wir zum Beispiel auch auf Allergien- und Verträglichkeiten ein, insbesondere was Nahrung oder Ernährung angeht.
00:14:46: Dann gibt es ja noch die Option, dass Patienten bei uns ambulant operiert werden.
00:14:51: Wie ist denn da dann quasi der Check-out?
00:14:53: Nenn ich es jetzt mal.
00:14:54: Was passiert da dann nach der OP?
00:14:56: Also... Bei den ambulanten Patienten gibt es bestimmte Voraussetzungen, die wir schon im Vorfeld klären müssen.
00:15:02: Einerseits sollten nicht schwerkranke Patienten ambulant operiert werden, sondern sie sollten in der Regel gesund sein.
00:15:09: Eine weitere Voraussetzung ist, dass sie jemanden ... haben, der sie zu Hause den ersten vierundzwanzig Stunden betreut bzw.
00:15:18: anwesend ist und dass sie abgeholt werden können.
00:15:21: Wir sagen dem Patienten im Vorfeld, dass die Aufenthaltsdauer circa fünf Stunden bei uns betragen wird, das heißt auch die abholende Person muss sich da natürlich irgendwie noch anderweitig beschäftigen können, weil wir auch Patienten haben, die von weit her kommen und wo sich dann natürlich ein erneutes Herfahren nicht so lohnen würde.
00:15:39: Bei der Entlassung, kurz vor der Entlassung bekommt der Patient noch eine Information, ein abschließendes Gespräch mit dem Chirurgen, auch mit den Ratschlägen oder auch Empfehlungen, was sie machen dürfen, ab wann Krankengymnastik gemacht werden darf, wann die Drainage gezogen wird.
00:16:01: Sie werden ausgestattet mit Rezepten für Schmerzmedikamente und Anti-Trombose-Medikamenten und wird auch, wenn es erforderlich ist, ein weiterer Termin zum Ziehen der Trennage vereinbart.
00:16:14: Haben wir jetzt so den Ablauf von Betreten der Klinik bis nach der OP.
00:16:19: Sie hatten jetzt gesagt, dass es viel um die Betreuung und um das Wohlbefinden des Patienten geht natürlich, was hier auf jeder Station aerober Seril ist.
00:16:28: Aber was macht denn Ihren Beruf als Anesthesiebpfleger so besonders?
00:16:32: Ich mag das heute noch genauso sehr wie früher, als ich mit dem Job angefangen habe.
00:16:37: Mir macht es unglaublich Spaß und ich kann da auch für das gesamte Team und für die gesamte Mannschaft sprechen.
00:16:44: den Menschen, die zu uns kommen und eine Narkose von uns bekommen, einfach für die kurze Kontaktzeit, die wir mit denen haben, einfach ein gutes Gefühl zu vermitteln, dass wir denen vermitteln, dass wir für sie da sind, auch später, wenn sie einschlafen oder eine Talennarkose haben, mit einem Dämmer schlafen, dass einfach das Gesicht, welches sie nach dem Ernstkontakt von uns gesehen haben, einfach ein gutes ist, dass das für die Patienten bleibt und dass sie sich einfach wohl fühlen, wie eingangs gesagt.
00:17:10: Angst können wir ihn nicht nehmen, aber wir können ihn einfach ein gutes Gefühl vermitteln und das ist der Mittelpunkt, da legen wir extrem hohen Wert drauf bei uns in der Abteilung, dass das genauso für sie läuft.
00:17:21: Da kann ich Herrn Ehlen nur zustimmen, wir versuchen ihn Sicherheit zu vermitteln und auch im Vorgespräch haben natürlich viele Patienten Angst vor einer sogenannten postoperativen Verwirrtheit.
00:17:33: Das insbesondere bei hochbetagten Patienten und diese Sorge kann man nicht ganz ausräumen, aber wir versuchen alles, dass es dazu nicht kommt, wenn er in das Delir.
00:17:44: Und zu diesen Maßnahmen, die wir da ergreifen, gehören viele Dinge unter anderem auch, dass die Patienten eventuell ihre Angehörigen gleich schon im Aufwachraum empfangen dürfen, dass sie ihre Hörgeräte ihre Brille sofort wieder anziehen dürfen, dass sie was zu trinken bekommen, dass sie möglichst wenig Schmerzen haben.
00:18:10: Und was natürlich wichtig ist, der Eingriff sollte so kurz wie möglich und schonend erfolgen, dann es hat sich rausgestellt, dass je länger, je gravierender der Eingriff ist, desto größer die Wahrscheinlichkeit bei älteren.
00:18:26: Patienten mit Vorerkrankung, dass sie eben eine Verwirrtheit entwickeln könnten.
00:18:31: Das Thema Anesthesi ist ja super, super komplex und es wird mit dieser Folge nicht abgeschlossen sein.
00:18:36: Also wir haben jetzt einfach mal nur grob angerissen werden, da in Zukunft bestimmt noch weiter drauf eingehen.
00:18:41: Aber was werden denn jetzt so?
00:18:42: die abschließenden Worte fürs Erste?
00:18:44: Was ich auf jeden Fall vermitteln möchte, ist, dass sie sich in unseren Händen Sicher wänen können.
00:18:51: Als ich angefangen hatte hier in der Klinik, waren wir zwei Anästhesieärzte.
00:18:55: Inzwischen sind es vierundzwanzig.
00:18:57: Ich bin also Teil eines großen Ärzte und Anästhesie-Teams geworden.
00:19:03: Und von diesen vierundzwanzig Ärzten sind neunzehn Fachärzte.
00:19:07: Das heißt, sie werden eine Versorgung auf hohem fachärztlichen Niveau erfahren.
00:19:12: Und eins kann ich Ihnen sagen, sie werden nicht allein gelassen von uns.
00:19:18: Das war die neue Folge des Podcasts Akus bewegt.
00:19:22: Wenn Sie weitere Fragen oder Anregungen haben oder bestimmte Themen hören möchten, schreiben Sie uns doch gerne.
00:19:29: Und natürlich freuen wir uns, wenn Sie beim nächsten Mal wieder mit dabei sind.
00:19:34: Bis dahin, bleiben Sie gesund und vor allem in Bewegung!
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