ARCUS bewegt: Hüftschmerz - Muskel oder Arthrose?

Shownotes

In dieser Episode des Podcasts "ARCUS bewegt" konzentrieren wir uns auf das Thema Hüftschmerzen. Viele Menschen assoziieren Hüftschmerzen unmittelbar mit Arthrose, jedoch haben wir in dieser Diskussion mit Dr. Med. Matthias Hauschild, dem RZ-Direktor und leitenden Arzt der ARCUS Kliniken in Pforzheim, erfahren, dass häufig auch muskuläre Ursachen für diese Beschwerden verantwortlich sein können. Wir gehen der Frage nach, wie man erkennen kann, ob der Schmerz in der Hüfte tatsächlich von arthrotischen Veränderungen im Gelenk oder vielmehr von Problemen in der Muskulatur herrührt.

Dr. Hauschild erklärt, dass Symptome oft doch sehr unterschiedlich sind und dass es entscheidend ist, die Quelle des Schmerzes zu identifizieren. Während der klassische Arthroseschmerz typischerweise in der Leiste gefühlt wird und sich bei Belastung bemerkbar macht, ist der muskuläre Schmerz in der Regel seitlich der Hüfte lokalisiert und kann in Gesäßmuskeln ausstrahlen. Diese Unterscheidung kann durch gezielte klinische und bildgebende Untersuchungen getroffen werden.

Ein weiterer Schwerpunkt der Diskussion liegt auf den verschiedenen Alters- und Berufsgruppen, die besonders anfällig für muskuläre Hüftschmerzen sind. Hierbei zeigt sich, dass Frauen zwischen 15 und 60 Jahren häufig betroffen sind. Interessanterweise bewirken nicht nur intensive Sportaktivitäten, sondern auch anatomische Konfigurationen und degenerative Prozesse im Alter, dass die Muskulatur geschwächt und anfälliger für Überlastungen wird.

Wir thematisieren auch chronische Reizzustände der Muskulatur und wie man diese im Alltag erlebt. Dr. Hauschild erklärt, dass während längerer Ruhephasen die Schmerzen nicht unbedingt auftreten, jedoch bei bestimmten Bewegungen wie Treppensteigen oder langen Laufstrecken Beschwerden spürbar sind. Die Therapieansätze umfassen sowohl präventive Maßnahmen als auch gezielte Übungen, um die Muskulatur zu stärken. Ein wichtiges Hilfsmittel sind Wanderstöcke, die den Beckenbereich entlasten und so bei der Stabilisierung helfen können.

Sollten konservative Therapieansätze nicht ausreichend sein, wird ein operativer Eingriff in Betracht gezogen. Hier spricht Dr. Hauschild über die Herausforderung einer Rekonstruktion der Glutealmuskulatur und die anschließende lange Rehabilitationszeit, bevor die Patienten zu einem normalen Lebensstil zurückkehren können. Dabei hängen der Erfolg und die Wiedererlangung der Kraft stark vom initialen Schweregrad der Muskelverletzung ab.

Im Bereich des Leistungssports beleuchten wir, wie sich muskuläre Verletzungen unterscheiden von degenerativen Erkrankungen. Dr. Hauschild gibt Einblick in die häufigsten Verletzungen bei Sportlern, wie z.B. dem Reißen der hinteren Oberschenkelmuskulatur. Er erläutert die Akutsymptome und die anschließende Behandlung, bei der eine Operation in einigen Fällen notwendig sein kann, um eine vollständige Genesung zu gewährleisten.

Abschließend werden präventive Übungen und allgemeine Tipps zur Vermeidung muskulärer Verletzungen im Alltag betrachtet. Dr. Hauschild ermutigt dazu, auf Körpersignale zu achten und kleinere Verletzungen ernst zu nehmen, um schlimmere Folgen zu vermeiden. Diese Episode bietet also nicht nur wertvolle Informationen über Hüftschmerzen, sondern auch konkrete Handlungsempfehlungen zur Prävention und zum Umgang mit muskulären Beschwerden.

Alle Informationen rund um die ARCUS Kliniken, den Podcast und die Events finden Sie hier: linktr.ee/arcuskliniken

Transkript anzeigen

Intro/Outro: ARCUS bewegt. Der Podcast direkt aus den ARCUS Kliniken in Pforzheim.

Intro/Outro: Unsere Spezialisten beantworten ihre Fragen rund um den Gelenkersatz und die Sporttraumatologie.

Intro/Outro: Von der Diagnose bis zur Reha.

Intro/Outro: Immer dienstags um 18 Uhr mit unserer Moderatorin Lisa Bornbaum.

Intro/Outro: Stellen Sie uns Ihre Fragen in den Kommentaren. Und jetzt viel Spaß mit der

Intro/Outro: neuen Folge ARCUS bewegt.

Moderatorin Lisa Bornbaum: Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge ARCUS Bewegt. Heute mit dem Thema Hüftschmerzen.

Moderatorin Lisa Bornbaum: Viele denken da direkt an Arthrose, doch tatsächlich kommen Schmerzen rund ums

Moderatorin Lisa Bornbaum: Hüftgelenk auch oft von den Muskeln.

Moderatorin Lisa Bornbaum: Gemeinsam mit unserem Gast Dr. Med. Matthias Hauschild klären wir heute,

Moderatorin Lisa Bornbaum: woran man erkennen kann, ob es sich um eine Arthrose handelt oder eher um eine muskuläre Ursache.

Moderatorin Lisa Bornbaum: Welche Symptome sind typisch und welche Wege gibt es, diese zu lindern?

Moderatorin Lisa Bornbaum: All das wollen wir heute mit Ihnen behandeln. Herzlich Willkommen,

Moderatorin Lisa Bornbaum: Dr. Med. Matthias Hauschild.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Ja, auch ein herzliches Willkommen von meiner Seite aus.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Mein Name ist Matthias Hauschild. Ich bin der Ärztliche Direktor und einer der leitenden

Dr. Med. Matthias Hauschild: Ärzte hier in den ARCUS Kliniken in Pforzheim.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Und meine Schwerpunkte sind der Gelenkersatz an Knie- und Hüftgelenk.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Darüber haben wir uns ja eben auch schon unterhalten, über die Arthrose im Hüftgelenk und den Ersatz.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Aber nebenbei eben auch muskuläre Probleme, die es im Bereich der Hüfte gibt,

Dr. Med. Matthias Hauschild: weil auch das ist ein Thema, wo Patienten mit Schmerzen einfach zu uns kommen,

Dr. Med. Matthias Hauschild: die nicht mehr zurechtkommen und denen man dabei helfen muss.

Moderatorin Lisa Bornbaum: Genau, Sie hatten es jetzt schon angesprochen, Hüftschmerzen müssen nicht immer

Moderatorin Lisa Bornbaum: Arthrose sein. Welche Krankheitsbilder gibt es denn da?

Dr. Med. Matthias Hauschild: Also was ich häufig sehe und typischerweise sehe, ist, dass wir Patienten geschickt

Dr. Med. Matthias Hauschild: bekommen, die mit dem klaren Ziel und Wunsch kommen, eine Prothese zu bekommen,

Dr. Med. Matthias Hauschild: weil ihnen die Hüfte so wahnsinnig wehtut.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Und wenn man die aber dann untersucht, gezielt untersucht, sieht man sowohl

Dr. Med. Matthias Hauschild: bereits bei der klinischen Untersuchung, aber auch bei der bildgebenden Untersuchung,

Dr. Med. Matthias Hauschild: dass das Hüftgelenk selber, der Knochen selber nicht schuld ist.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Sondern wir haben im Bereich der Hüfte einen sehr, sehr komplexen Muskelapparat

Dr. Med. Matthias Hauschild: aus verschiedenen, einfach sehr vorne, hinten und an der Seite liegenden Muskeln.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Und gerade diese seitlichen Muskeln, das sind die sogenannten kleinen und mittleren

Dr. Med. Matthias Hauschild: Gesäßmuskeln, sind für die Funktion der Hüfte extrem wichtig.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Das ist der Motor der Hüfte, so ein klein bisschen vergleichbar mit der Rotatorenmanschette

Dr. Med. Matthias Hauschild: im Bereich der Schulter.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Da haben wir doch ja auch schon drüber gesprochen in unserer Reihe durch den Kollegen Fischer.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Und diese Muskeln, die die Rotatorenmanschette quasi der Hüfte darstellen,

Dr. Med. Matthias Hauschild: können sehr starke Schmerzen machen und können im Rahmen von sowohl Verschleißerkrankungen

Dr. Med. Matthias Hauschild: als auch Verletzungen beeinträchtigt sein und dann am Ende ein Bild abliefern,

Dr. Med. Matthias Hauschild: was für den Patienten ein Hüftschmerz ist,

Dr. Med. Matthias Hauschild: wo er eine Hilfe benötigt, aber eben nicht am Gelenk, nicht am Knochen,

Dr. Med. Matthias Hauschild: sondern im Bereich der Muskulatur.

Moderatorin Lisa Bornbaum: Äußert sich denn der Schmerz anders? Also natürlich, die meisten können ihn

Moderatorin Lisa Bornbaum: dann wahrscheinlich eben nicht mit der Arthrose vergleichen und das wird der

Moderatorin Lisa Bornbaum: erste Gedanke sein, aber wie unterscheidet sich denn der Schmerz der Arthrose mit dem des Muskels?

Dr. Med. Matthias Hauschild: Das ist eine super Frage, weil das ist tatsächlich sehr gut zu differenzieren,

Dr. Med. Matthias Hauschild: wenn man nur weiß, wonach man schaut.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Eigentlich wie immer. Es ist tatsächlich so, dass der Schmerz,

Dr. Med. Matthias Hauschild: der Arthrose im Bereich des Hüftgelenkes, wenn er ganz, ganz klassisch auftritt,

Dr. Med. Matthias Hauschild: ein Leistenschmerz ist.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Das heißt, er projiziert sich nach vorne in die Leiste und mit dem Finger wird

Dr. Med. Matthias Hauschild: draufgezeigt, dass dort der Schmerz sitzt.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Das ist der klassische Arthrose-Schmerz.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Der Schmerz für die Muskulatur, der für die Muskulatur typisch ist,

Dr. Med. Matthias Hauschild: sitzt an der Seite, sitzt im Bereich des Hüftknochens, den man bei sich tasten kann an der Seite,

Dr. Med. Matthias Hauschild: beziehungsweise im Gesäß, also entlang dieser Muskulatur und eben nicht in der

Dr. Med. Matthias Hauschild: Leiste, weil das Gelenk selber ja eben intakt ist.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Es ist bewegbar, es ist belastbar, es funktioniert. Und deswegen kann man anhand

Dr. Med. Matthias Hauschild: der Schmerzlokalisation bereits eine Unterscheidung vornehmen.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Das Problem ist, ganz so klassisch und ganz so klar ist natürlich im richtigen

Dr. Med. Matthias Hauschild: Leben dann auch nicht immer, weil es natürlich Patienten gibt,

Dr. Med. Matthias Hauschild: die neben ihrer Muskulatur auch Gelenkveränderungen oder neben ihrer Gelenkveränderung

Dr. Med. Matthias Hauschild: auch Muskulaturveränderungen haben.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Da hilft dann nur die dezidierte Untersuchung, sowohl klinisch als auch mittels

Dr. Med. Matthias Hauschild: Bildern. Um zu differenzieren, ist es jetzt eher ein muskulärer Schmerz oder

Dr. Med. Matthias Hauschild: eher ein knöchelnder Schmerz.

Moderatorin Lisa Bornbaum: Gibt es denn bestimmte Altersgruppen oder Berufsgruppen, die davon mehr betroffen sind als jetzt andere?

Moderatorin Lisa Bornbaum: Also gibt es Bewegungen im Alltag oder Bewegungen, die jemand täglich ausführt,

Moderatorin Lisa Bornbaum: die halt eben so einen Schmerz begünstigen können?

Dr. Med. Matthias Hauschild: Bewegungsmuster spielen eigentlich keine Rolle. Wir wissen, dass leider in dem

Dr. Med. Matthias Hauschild: Fall Frauen etwas häufiger betroffen sind.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Es sind Frauen im Alter so um die 60 oder sagen wir zwischen 15 und 60,

Dr. Med. Matthias Hauschild: die dort besonders betroffen sind. Und bestimmte Konfigurationen,

Dr. Med. Matthias Hauschild: also anatomische Voraussetzungen spielen eine Rolle.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Belastungsmuster spielen eigentlich keine Rolle. Besonders exzessiver Sport

Dr. Med. Matthias Hauschild: oder spezielle Arbeitsbelastungen haben keinen Einfluss.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Wir wissen auch nicht ganz genau, wie die Entstehung ist.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Wir glauben, dass auch das eine Art von Verschleißkomponente ist.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Wir wissen, dass es im Rahmen dieser Verschleißveränderung dann sekundär durch

Dr. Med. Matthias Hauschild: die Instabilitäten, die entstehen, auch entsprechende Gelenkveränderungen gibt.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Aber einen einzigen auslösenden Faktor kennen wir tatsächlich meistens nicht.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Sondern wir sehen dieses Endbild, dieses Verschleißbild der Muskulatur mit partiellen

Dr. Med. Matthias Hauschild: Einrissen, die häufig bestehen und sehen Ansatzreizungen mit extremen Einschränkungen

Dr. Med. Matthias Hauschild: der Lebensqualität und der Alltagsfähigkeit.

Moderatorin Lisa Bornbaum: Liegt das dann aber daran, dass sich die Muskulatur im Alter verändert?

Moderatorin Lisa Bornbaum: Also spielt das da eine Rolle und inwiefern verändert die sich dann?

Dr. Med. Matthias Hauschild: Ja, das tut sich definitiv. Ich meine, dass wir einen Verschleiß,

Dr. Med. Matthias Hauschild: eine sogenannte Degeneration nicht nur am Gelenk sehen, sondern letztendlich

Dr. Med. Matthias Hauschild: am ganzen Körper, weil es jeder von uns, der keine 20 mehr ist.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Und das alles ein bisschen länger wehtut und ein bisschen mehr wehtut.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Und dass es im Grunde genommen so ist, wenn man morgens aufwacht und nichts

Dr. Med. Matthias Hauschild: wehtut, dann ist man tot.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Das ist ein bisschen das Kernthema. Also Verschleiß betrifft definitiv die Muskulatur

Dr. Med. Matthias Hauschild: und führt dazu, dass die Muskulatur weniger leistungsfähig, weniger trainierbar,

Dr. Med. Matthias Hauschild: auch tatsächlich generell weniger wird und damit auch anfälliger gegenüber Überbelastungen.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Das sehen wir am ganzen Körper, aber eben auch besonders an diesen Muskeln im

Dr. Med. Matthias Hauschild: Bereich des Beckens, die dann unter bestimmten Belastungen eben,

Dr. Med. Matthias Hauschild: wenn man so will, nachgeben können und dann eben Schaden nehmen,

Dr. Med. Matthias Hauschild: was zu chronischen Reizzuständen führt.

Moderatorin Lisa Bornbaum: Was sind denn die chronischen Reizzustände? Also in welchen Situationen spüre ich das?

Moderatorin Lisa Bornbaum: Weil bei der Arthrose ist ja zum Beispiel der Fall, dass man sagt,

Moderatorin Lisa Bornbaum: wenn man länger sitzt oder länger ruht, dass dann das Aufstehen schwerfällt.

Moderatorin Lisa Bornbaum: Ist es da vergleichbar oder ist

Moderatorin Lisa Bornbaum: es eher im Gegenteil, dass es halt bei der Überlastung dann eher auftritt?

Dr. Med. Matthias Hauschild: Ja, beziehungsweise bei der Belastung. Also das heißt, wenn ich längere Strecken

Dr. Med. Matthias Hauschild: laufe, dann fange ich an zu humpeln und zu hinken, weil ich das Becken nicht

Dr. Med. Matthias Hauschild: mehr stabilisieren kann.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Treppen steigen ist sehr, sehr beschwerlich, beziehungsweise berg rauf gehen,

Dr. Med. Matthias Hauschild: aber auch berg runter gehen. Also immer dann, wo ich hohen Kraftaufwand habe,

Dr. Med. Matthias Hauschild: um auf einem Bein stehen zu können.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Häufig müssen diese Patienten oder Patientinnen mit Wanderstöcken gehen,

Dr. Med. Matthias Hauschild: um ihr Becken sekundär zu stabilisieren, weil es ansonsten zu einem Abkippen

Dr. Med. Matthias Hauschild: und eben zu so einer Art Watschelgang führt, was für die unangenehm ist,

Dr. Med. Matthias Hauschild: was dann wieder andere Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule oder im Bereich der Knie hervorruft.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Und das basiert alles auf diesen muskulären Insuffizienzen in diesem Bereich.

Moderatorin Lisa Bornbaum: Kann man denn was dagegen tun? Also kann man da präventativ vorgehen?

Moderatorin Lisa Bornbaum: Gibt es Übungen, Übungsprogramme?

Moderatorin Lisa Bornbaum: Und wie lassen die sich dann am besten so im Alltag auch integrieren?

Moderatorin Lisa Bornbaum: Weil das ist ja immer so, dass es schnell und gut integrierbar sein muss.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Also ein Thema ist das gerade schon angesprochene Entlasten über Wanderstöcke.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Das ist eine echte Therapie, weil dadurch, dass ich mit einem Stock es schaffe,

Dr. Med. Matthias Hauschild: das Becken über den Einsatz von Arm- und Schultergürtel in der Schwebe zu halten,

Dr. Med. Matthias Hauschild: kann ich diese Muskulatur um bis zu 50% entlasten und damit die Überlastungsphase

Dr. Med. Matthias Hauschild: weiter nach hinten schieben.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Und dann gibt es ganz spezifische Übungsprogramme, die es schaffen,

Dr. Med. Matthias Hauschild: gezielt diese Muskeln zu trainieren.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Da gibt es sehr, sehr viel Literatur, die wir genutzt haben,

Dr. Med. Matthias Hauschild: um daraus Leitfäden zu machen.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Wir haben für das Thema der Glutealinsuffizienz, also dieser Muskelschwäche

Dr. Med. Matthias Hauschild: der Gesäßmuskulatur und haben dort sechs Übungen rausgesucht,

Dr. Med. Matthias Hauschild: gemeinsam mit Kooperationspartnern hier aus der Nähe,

Dr. Med. Matthias Hauschild: um das den Patienten an die Hand zu geben, um die Möglichkeit letztendlich ihnen

Dr. Med. Matthias Hauschild: zu geben, auch selber über Videos das Ganze entsprechend zu trainieren.

Moderatorin Lisa Bornbaum: Wenn die konservative Therapieplan nicht mehr anschlägt, welche Möglichkeiten gibt es denn dann noch?

Dr. Med. Matthias Hauschild: Das ist etwas, was wir zum Glück selten, ungefähr 20 Prozent der Fälle nur sehen,

Dr. Med. Matthias Hauschild: dass wir mit diesen Übungsprogrammen, mit diesen Entlastungen kein ausreichend

Dr. Med. Matthias Hauschild: zufriedenstellendes Ergebnis erreichen und dann chronische Probleme entstehen.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Da zählt vor allen Dingen die Schlafqualität dazu.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Die Patienten können nicht mehr auf der Seite liegen und schlafen, damit schlechter.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Und ihre Mobilität und damit ihre Alltagsfähigkeit sinkt so stark,

Dr. Med. Matthias Hauschild: dass sie dauernd wirklich leiden und man sich eben dann um den nächsten Schritt

Dr. Med. Matthias Hauschild: in der Therapie kümmern muss. Und das ist auch hier die Operation.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Und ich habe ja schon gesagt, das ist so ähnlich wie die Rotatorenmanschette

Dr. Med. Matthias Hauschild: an der Schulter, die Rotatorenmanschette an der Hüfte.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Und auch dort können wir auch in der Hüfte eben operative Rekonstruktionen machen,

Dr. Med. Matthias Hauschild: mit denen wir das Ganze stabilisieren.

Moderatorin Lisa Bornbaum: Und wie läuft dann so eine OP typischerweise ab? Also wahrscheinlich ist auch

Moderatorin Lisa Bornbaum: da wie immer Individualität das Zauberwort, aber so die häufigste OP vielleicht in dem Bereich?

Dr. Med. Matthias Hauschild: Das ist eben diese sogenannte gluteale Rekonstruktion, wo wir über OP-Verwarnung,

Dr. Med. Matthias Hauschild: die wir in unserer Arbeitsgruppe damals auch in München entwickelt haben,

Dr. Med. Matthias Hauschild: diese Muskulatur wieder fest mit dem Hüftknochen verbinden können,

Dr. Med. Matthias Hauschild: mit speziellen Anker- und Nachtechniken.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Das Schwierige, was man den Patienten vorher sagen muss und mit ihnen ausführlich

Dr. Med. Matthias Hauschild: besprechen muss, ist die gefühlt ewig lange Nachbehandlung.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Denn anders als an der Schulter, wo wir mit einer Art Briefträgerkissen das

Dr. Med. Matthias Hauschild: Ganze entlasten können und derjenige trotzdem sehr alltagsfähig ist,

Dr. Med. Matthias Hauschild: können wir halt das Hüftgelenk schlecht auf dem Briefträgerkissen hochbinden.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Wir müssen den Patienten an Stützen, an und an Gehstützen entlasten.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Wir müssen das für eine lange Zeit tun, weil nur wenn diese rekonstruierte Muskulatur

Dr. Med. Matthias Hauschild: mit dem Knochen verwächst, haben wir am Ende was gewonnen.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Das führt dazu, dass wir für circa drei Monate die Patienten wirklich in ihrer

Dr. Med. Matthias Hauschild: Mobilisation einschränken müssen.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Und das ist etwas, was sehr beschwerlich ist und was man deshalb im Vorfeld

Dr. Med. Matthias Hauschild: sehr ausführlich besprechen muss.

Moderatorin Lisa Bornbaum: Und nach dem Ruhigstellen, wie läuft da die Reha dann ab? Also wie ist dann

Moderatorin Lisa Bornbaum: der Weg zurück und was ist danach dann an Lebensqualität wieder da?

Moderatorin Lisa Bornbaum: Also ist auch da quasi wieder alles hergestellt oder ist das halt danach nicht mehr so, wie es mal war?

Dr. Med. Matthias Hauschild: Am Ende gilt, je schlimmer es vorher ist, umso schwieriger wird es auch hinterher.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Das heißt, wenn der Schaden so groß ist,

Dr. Med. Matthias Hauschild: dass man ihn nicht mehr komplett rekonstruieren kann, also den Muskel,

Dr. Med. Matthias Hauschild: dann ist es nie möglich, das wieder auf normal zu stellen, auf überhaupt keine Probleme.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Da geht es dann eher darum, vor allem den Schmerz zu beheben.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Was wir haben zeigen können, auch in eigenen Untersuchungen,

Dr. Med. Matthias Hauschild: dass wir es auch bei diesen Patienten schaffen, die Schlafqualität erheblich

Dr. Med. Matthias Hauschild: zu verbessern, was für den Patienten sehr, sehr wichtig ist in seinem Alltag.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Die Kraft wirklich zu verbessern, ist mit Abstand das Schwierigste und das Problematste

Dr. Med. Matthias Hauschild: und das gelingt auch tatsächlich nicht immer.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Also die Rehabilitation ist ganz entscheidend und sobald mal die ersten drei

Dr. Med. Matthias Hauschild: Monate vorbei sind, geht das wieder dahin, als wenn wir es behandeln bei jemandem,

Dr. Med. Matthias Hauschild: der konservativ behandelt wird, also mit den gleichen Übungsprogrammen,

Dr. Med. Matthias Hauschild: die wir dort auch machen.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Und wenn doch genug Muskulatur da ist und da war, die man hat rekonstruieren

Dr. Med. Matthias Hauschild: können, dann können wir damit auch ganz normale Funktionalitäten wieder erreichen.

Moderatorin Lisa Bornbaum: Sie haben jetzt schon gesagt, dass das mit der Kraft ein Thema ist.

Moderatorin Lisa Bornbaum: Es spielt natürlich der Gedanke mit Muskelverletzungen auch immer so ein bisschen

Moderatorin Lisa Bornbaum: in Richtung Leistungssport.

Moderatorin Lisa Bornbaum: Gibt es da auch nochmal spezielle Krankheitsbilder im Bereich der Hüftmuskulatur

Moderatorin Lisa Bornbaum: oder ist es recht vergleichbar?

Dr. Med. Matthias Hauschild: Auch hier gilt es genau das Gleiche und etwas völlig anderes.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Es ist so, dass die Patienten ganz andere sind und natürlich ganz andere muskuläre

Dr. Med. Matthias Hauschild: Voraussetzungen haben.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Das heißt, da reden wir nicht über Insuffizienzen oder darüber,

Dr. Med. Matthias Hauschild: dass Muskulatur nicht mehr da ist oder altersbedingt geschwächt,

Dr. Med. Matthias Hauschild: sondern der Sportler hat per Dimension ein komplettes muskuläres Paket und alle Muskeln sind da.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Und da geht es dann um das echte Thema Verletzung. Da haben wir im Bereich des

Dr. Med. Matthias Hauschild: Beckens tatsächlich drei große Muskelgruppen.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Das eine ist auch diese Glutealmuskulatur.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Das ist zum Glück relativ selten, dass die traumatisch verletzt wird.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Und dann ist es, wenn man so will, einmal vorne, einmal hinten.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Das heißt, vorne ist es der sogenannte

Dr. Med. Matthias Hauschild: Vectus Femus, der gerade Oberschenkelmuskel, der am Becken abreißt.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Und am allerhäufigsten sind es die sogenannten Hemmstrings, die im Bereich des Sitzbeinens ansetzen.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Die hauptsächlich bei Sprintbelastungen, bei Fußballspielern,

Dr. Med. Matthias Hauschild: bei Rugby-Spielern eben akut traumatisch abreißen und dann aber operiert werden.

Moderatorin Lisa Bornbaum: Wie äußert sich die Verletzung? Ist es ein stechender Schmerz?

Moderatorin Lisa Bornbaum: Ist es ein abklingender Schmerz?

Moderatorin Lisa Bornbaum: Ist es ein dummer Verschaulich? Also da gibt es ja hundert Möglichkeiten.

Moderatorin Lisa Bornbaum: Wie findet denn diese Verletzung statt?

Dr. Med. Matthias Hauschild: Also alles ja. Der Patient hat meist...

Dr. Med. Matthias Hauschild: Also entweder den Sprint, diese plötzliche Beschleunigung, die er vorhat,

Dr. Med. Matthias Hauschild: mit einem einschießenden Schmerz an der Rückseite des Oberschenkels.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Wahrscheinlich jeder, der Fußball-Bundesliga schaut, hat das schon mal gesehen,

Dr. Med. Matthias Hauschild: dass ein Spieler sich plötzlich an seinen hinteren Oberschenkel fasst und dann

Dr. Med. Matthias Hauschild: hinsetzt und nicht mehr weiterlaufen kann.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Das sind solche Hamstring-Verletzungen. Im Alltag ist es meist die plötzliche

Dr. Med. Matthias Hauschild: Beugung des gestreckten Beines in der Hüfte.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Dadurch kommt es zu einer starken, kurzfristigen Verlängerung dieser rückseitigen

Dr. Med. Matthias Hauschild: Oberschenkelmuskulatur und wenn meist kleine Vorschäden vorliegen,

Dr. Med. Matthias Hauschild: reißt das Ganze eben am Sitzbein ab.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Das ist ein extremer, starker Schmerz. Die Leute haben das Gefühl,

Dr. Med. Matthias Hauschild: sie sind von hinten erschossen worden oder bis dahin in den Oberschenkel geschossen worden.

Dr. Med. Matthias Hauschild: In der Folge entsteht meist ein großer Bluterguss.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Weil diese Muskulatur sehr tief im Oberschenkel sitzt, kommt er erst nach ein paar Tagen.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Aber dann wird häufig das ganze Beinschwarz, berichten bei den Patienten an der Rückseite.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Das kann bis zur Wade runterlaufen, obwohl diese Muskeln ja nur bis zum Knie

Dr. Med. Matthias Hauschild: gehen. Aber es läuft dann einfach nach unten aus.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Aber, und deswegen war das ganz richtig gerade in der Einleitung,

Dr. Med. Matthias Hauschild: dieser Schmerz geht dann auch wieder weg.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Also wenn der akute Schmerz weg ist, wahrscheinlich weil die Spannung weg ist,

Dr. Med. Matthias Hauschild: dieses Muskelende sitzt dann so 5-6 cm entfernt von der eigentlichen Ansatzstelle.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Wenn der Bluterguss sich langsam zurückbildet, haben die Patienten nach ein,

Dr. Med. Matthias Hauschild: zwei Wochen relativ wenige Schmerzen im Alltag, aber bei Belastung.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Und dann gilt es, die Verletzungsschwere festzustellen durch die Untersuchung

Dr. Med. Matthias Hauschild: und vor allem auch durch die bildgebende Untersuchung mit Hilfe eines MRTs.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Und wie schon gesagt, wenn wir entsprechende Abrissschäden haben,

Dr. Med. Matthias Hauschild: es sitzen dort drei Muskeln ab, wenn die alle abgerissen sind und mehr als drei

Dr. Med. Matthias Hauschild: Zentimeter entfernt von ihrem Ansatz sind, dann muss das rekonstruiert werden.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Muss es falsch, aber sollte es rekonstruiert werden.

Moderatorin Lisa Bornbaum: Und auch da ist die Frage, dann kommt da die Kraft dann auch wieder zurück,

Moderatorin Lisa Bornbaum: beziehungsweise gibt es die Chance, sich wieder dahin zurückzutrainieren von

Moderatorin Lisa Bornbaum: dem Punkt, an dem man kam?

Dr. Med. Matthias Hauschild: Ja, wenn auch hier die Rekonstruktion verheilt ist.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Wir wissen und deswegen ja auch die Empfehlung zur Operation,

Dr. Med. Matthias Hauschild: dass man, wenn man es nicht operiert, wahrscheinlich nur ca.

Dr. Med. Matthias Hauschild: 80% seines vorherigen Leistungsniveaus wieder erreichen kann.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Das ist für viele Patienten, es hört sich vielleicht erstmal schlecht an,

Dr. Med. Matthias Hauschild: aber gar nicht so schlecht.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Deswegen, je nachdem, wie hoch der Anspruchspatienten ist, wenn er eben nicht

Dr. Med. Matthias Hauschild: gerade Profisportler ist, gibt es auch immer die Möglichkeit,

Dr. Med. Matthias Hauschild: ob man vielleicht dann doch auf eine Operation verzichtet und das Ganze konservativ macht.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Aber jeder, der einen hohen sportlichen Anspruch oder gar Leistungssportler

Dr. Med. Matthias Hauschild: ist, der braucht eben diese 100%.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Und ja, da können wir hinkommen, aber erst mit einer gewissen Zeit.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Also wenn wir es operiert haben, ist die primäre Ausfallzeit sicher vier bis sechs Wochen.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Dann beginnt das Training letztendlich langsam wieder.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Aber so ein Return to Competition, das ist alles im Bereich von drei Monaten plus.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Das ist und bleibt eine schwere muskuläre Fletzung.

Moderatorin Lisa Bornbaum: Was kann man denn selbst tun? Also auf was kann man achten? Wir hatten es ja

Moderatorin Lisa Bornbaum: jetzt auch schon mit präventiven Übungen, die man machen kann.

Moderatorin Lisa Bornbaum: Aber gerade so, wenn man irgendwie das Gefühl hat, es sitzt schon was drin oder

Moderatorin Lisa Bornbaum: es könnte was sein oder den Alltag, wie gesagt, das Risiko einfach zu minimieren,

Moderatorin Lisa Bornbaum: gibt es da Möglichkeiten?

Dr. Med. Matthias Hauschild: Ja, die gibt es definitiv.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Und letztendlich sind das zwei Dinge. Das eine ist natürlich,

Dr. Med. Matthias Hauschild: dass man mobil und aktiv sein sollte und ein gewisses Training machen sollte,

Dr. Med. Matthias Hauschild: bevor man entsprechende Belastungen hat.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Das ist was ja ganz Generelles, was für den Sport und die Belastung gilt.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Und was wir aber eigentlich bei allen Weekend Warriors, die wir so sehen,

Dr. Med. Matthias Hauschild: immer wieder, die dann eben solche Rupturen haben, sehen, ist,

Dr. Med. Matthias Hauschild: dass die eigentlich im Vorfeld eben doch schon gewisse Vorschäden hatten.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Das heißt, es war dann dieses Zwicken, man hat dann aber trotzdem trainiert,

Dr. Med. Matthias Hauschild: weil es stand ja irgendein Wettkampf an oder man hat gedacht,

Dr. Med. Matthias Hauschild: wird schon nicht so schlimm sein oder liegt daran, dass man vielleicht doch

Dr. Med. Matthias Hauschild: nicht ganz rund gelaufen ist.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Aber das sind natürlich Vorschäden, das sind natürlich kleine Teilriss,

Dr. Med. Matthias Hauschild: das sind natürlich kleine Momente, wo eigentlich schon was passiert.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Und wenn man dann falsch trainiert oder falschen Ehrgeiz entwickelt,

Dr. Med. Matthias Hauschild: dann kommt es eben zu diesen kompletten Abrissverletzungen.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Und das ist schlecht, weil damit fällt man richtig lange aus.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Davon hat man richtig langen Nachhall.

Dr. Med. Matthias Hauschild: Und deswegen sollte man solche kleinen Verletzungsbilder ernst nehmen,

Dr. Med. Matthias Hauschild: entsprechend Training reduzieren, Training anpassen, weil muskuläre Verletzungen

Dr. Med. Matthias Hauschild: sind ein Stück weit vermeidbar. Und das sollte man natürlich tun.

Intro/Outro: Das war die neue Folge des Podcasts ARCUS

Intro/Outro: BEWEGT Wenn Sie weitere Fragen oder Anregungen haben oder bestimmte Themen hören

Intro/Outro: möchten schreiben Sie uns doch gerne und natürlich freuen wir uns wenn Sie beim

Intro/Outro: nächsten Mal wieder mit dabei sind Bis dahin bleiben Sie gesund und vor allem in Bewegung

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